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Herstellerhinweise und Gebrauchsanleitung
Esslinger Triebwagen mit Motorantrieb (DC)
Gebrauchsanleitung für Art. 641.. Esslinger Triebwagen, DC
Hier für Sie zum Download:
Gebrauchsanleitung Art. 641.. Esslinger Triebwagen, TD
TECHNISCHE HINWEISE
Mai 2012
Kupplungs-Fragen
Der Esslinger-Triebwagen ist im unverkürzten Maßstab 1:87 gehalten und erreicht damit ein Modell-Maß von ca. 270 mm üP. Das gilt für die allermeisten Anlagen als maximale Länge für Fahrzeuge, ohne mit technischen Einrichtungen (Oberleitungsmasten, Tunnelportalen usw.) in Konflikt zu geraten.
Das Modell ist zudem in der Lage Strecken mit Mindest-Radius R1 (ca. 360 mm) zu befahren, was dann allerdings das äußerst Zumutbare ist. Eine optimale Funktion der Kurzkupplungs-Kinematik ist bei diesen „Spielbahn-Radien“ nicht mehr zu erwarten.
Die technische Auslegung von Modellbahnfahrzeugen ist immer ein Kompromiss. Auf der einen Seite sind die aktiven Spielbahner, die vorrangig gut und sicher fahren wollen. Auf der Anderen die Puristen, die dem maßstäblichen Modell den Vorzug geben, weil ihre Anlage über große Radien verfügt, oder sie vorrangig Vitrinensammler sind. Wir haben uns ganz klar an der zweiten Gruppe orientiert.
Die Pufferhöhe und die übergroßen Pufferteller der Modelle entsprechen den Esslinger-Vorbildern.
Mit den werkseitig montierten Bügelkupplungen gibt es auf Weichenstrassen (auch in Verbindung mit einem geschobenen Dummy-Beiwagen) keinerlei Probleme.
Schwierig wird es, wenn Kurzkupplungen verwendet werden, die ihrer Bauhöhe wegen, die Puffer berühren können (z.B. Märklin).
Hierzu haben wir kein Patentrezept. Entweder sind die Puffer zu kürzen oder die Kupplungen anzupassen. Auch eine feste Kupplung (z.B. Märklin Art. 7204; Schrauben-Starrkupplung) ist denkbar. Oder Sie rüsten um auf große Radien.

September 2010
In der Praxis sammelt man die Erfahrungen. Einige Wochen nach der Auslieferung der neuen Modelle möchten wir die zwischenzeitlich eingegangenen Hinweise und Fragen gern weitergeben bzw. beantworten:
Um an das Innenleben des Triebwagens zu gelangen (z.B. wegen Decoder-Einbau), muss gemäß Betriebsanleitung zuerst das Gehäuse abgehoben werden. Es ist mit 4 Rastnasen befestigt, die in den Chassisrahmen eingreifen. Die Positionen der Rastnasen sind in der Betriebsanleitung gekennzeichnet. An diesen vier Punkten muss das Gehäuse aufgespreizt werden.
Natürlich kann man nicht alle vier Punkte mit zwei Händen gleichzeitig aufspreizen. Deshalb bedarf es geeigneter Hilfsmittel. Stecken also Sie bitte in Höhe der Rastnasen zwischen Gehäuse und Fahrgestell jeweils einen dünnen Gegenstand, z.B. einen Zahnstocher, eine alte Telefon-oder Kreditkarte. So ist sichergestellt, dass die Rastnasen nach dem Spreizen nicht mehr in ihre Vertiefung zurückfallen können. Das Gehäuse heben Sie dann vorsichtig nach oben ab bzw. arbeiten umgekehrt und heben das Chassis/Fahrgestell ab.
Beim Aufsetzen des Gehäuses achten Sie bitte darauf, dass die LED’s nicht beschädigt oder verschoben werden.
Hinweis: Arbeiten an Modellen sollten immer mit geeignetem Hilfsmittel erfolgen. Dazu gehört eine Modellbahn-Arbeitsmulde, eine Schaumstoff-Wanne, in der das Modell während der Arbeit sicher gehalten wird, ohne dass es verrutscht, oder zu Boden fällt.
Besonders leise Fahrgeräusche waren nicht unser Entwicklungsziel.
Motor, Kardanwelle und Getriebe sind bei der Arbeit durchaus zu hören.
Auch das Vorbild ist keine Leisetreter.
Der Triebwagen wird im Jahre 2012 auch für den Wechselstrombetrieb (AC) angeboten werden. Einen genauen Termin können wir noch nicht nennen.